Ich kenne Sankt Martin von Leuten, die an einem bestimmten Tag vom Jahr am Abend und auch in der Nacht mit Lichtern herumlaufen und ein Lied singen.
Wieso feiern wir am 11.11. überhaupt Sankt Martin?
Laternenumzüge und Gänsebraten – diese Bräuche verbinden wir mit dem 11. November, dem Martinstag. Doch wer war Sankt Martin? Und was hatte er mit Laternen und Gänsen zu tun?
Hmm, das sind gute Fragen. Mal sehen, ob wir sie beantworten können.
Sankt Martin ist am 11.11. Er ist 316 nach Christus geboren, in Pannonien (jetzt heißt es Ungarn).
Die Geschichte von Sankt Martin
Vor sehr sehr vielen Jahren lebte ein Mann namens Martin im Römischen Reich. Rom ist ja die Hauptstadt von Italien, das Römische Reich war damals aber viel größer, ging bis Frankreich, sogar Teile Deutschlands gehörten dazu.
In einer sehr kalten Novembernacht traf Martin auf einen armen Mann. Da Martin aber weder Geld noch etwas zu essen bei sich hatte, überlegte er, wie er dem Bettler helfen konnte. Er hatte ja einen kuschelig warmen Mantel an! Und unter seiner ganzen Soldatenrüstung ist ihm so warm gewesen, dass er den Mantel eigentlich nicht so nötig hatte.
Er nahm sein Schwert, teilte den Mantel in der Mitte durch und schenkte dem Bettler eine Hälfte vom Mantel. Weil diese erzählte Geschichte vielen einflussreichen Menschen so sehr gefiel, wurde Martin 370 oder 371 zum Bischof von Tours geweiht. Deshalb heißt er Martin von Tours. Und er wurde auch heiliggesprochen.
Und mittlerweile laufen wir an Sankt Martin mit Laternen hinter einem Pferd her.
C. A. und A. K.





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